Nach der Sommerpause, in der das Vorstandsteam keineswegs untätig war, hat die Junge Union Ditzingen nun wieder aktiv ihre Amtsgeschäfte aufgenommen um gutes und neues zu bewegen. Ganz besonders standen dabei zwei wichtige, von der Vorsitzenden Luisa Braunstein, im permanenten Gedankenaustausch mit dem Vorstandsteam, formulierten Anträge, zu den Themen Bildung und Digitalisierung von Parteiarbeit, auf der Prioritätenliste.

Grundlegendes Basiswissen in finanziellen Themen geht alle Jugendlichen, Auszubildende und Studierende, etwas an. Genau dann, wenn es beispielsweise darum geht die erste eigene Steuererklärung zu verfassen, wichtige Ausbildungs- oder Studienausgaben steuerrechtlich geltend zu machen oder „einfach“ nur eine substantielle Altersvorsorge zu planen. Wie oft steht man dabei vor einem Feld voller Fragezeichen, weil vielleicht nicht jedes Elternhaus in gleichem Maße über Finanzwissen verfügt, und wie viele finanzielle Möglichkeiten bleiben damit ungenutzt. Dagegen möchte die Junge Union Ditzingen etwas unternehmen und hat daher einen Antrag auf „Förderung von finanzieller Bildung an Schulen“ gestellt. Ein wichtiges Thema, wie die JU Ditzingen findet, um eigenständig das eigene spätere Leben auf sichere finanzielle Füße zu stellen, um für die Zukunft gewappnet zu sein. So heißt es im Antragspapier der JU Ditzingen abschließend: „Das Fundament von Chancengleichheit im finanziellen Sinne wird bereits mit der Vermittlung von Grundlagen im Bereich der Finanzthemen gelegt“.

Ein weiteres wichtiges Thema für die Junge Union Ditzingen ist die Digitalisierung von Parteiarbeit. Die weltweite COVID19-Pademie hat gezeigt und zeigt es nach wie vor, dass digitale Vernetzung auf allen Ebenen ein absolutes Muss ist und in Zeiten von Kontaktbeschränkungen, sozialer Distanz und verminderten Reisemöglichkeiten nicht mehr wegzudenken ist, gerade auch wenn es um größere Veranstaltungen von Vereinen, Organisationen oder Parteien geht, vom Berufs- und Ausbildungsleben mal ganz abgesehen. Auf die Parteiarbeit bezogen heißt das, dass viele politische Veranstaltungen nun online stattfinden, wo alle Mitglieder sich in Sitzungen virtuell zuschalten können. Ein rechtliches und satzungstechnisches Hindernis gibt es vor allem bei Parteitagen und Hauptversammlungen aber noch immer: das bestehende Parteiengesetz erlaubt keine Online-Abstimmung über Satzungen und Personalien. Und hier möchte die Junge Union Ditzingen – nicht nur im Kontext von Pandemien – die Digitalisierung von Parteiarbeit und Parteitagen vorantreiben. Im Antragspapier wird nicht nur die Reformierung des bestehenden Parteiengesetzes gefordert, sondern darüber hinaus auch die Möglichkeit einer Online-Teilhabe an allen Gremiensitzungen. Zudem würde dies eine höhere Attraktivität zum Engagement für politische Mitwirkung auch für junge Menschen schaffen, die beispielsweise stark von Beruf oder Ausbildung eingespannt sind und oftmals deswegen nicht persönlich an Sitzungen teilnehmen und dadurch auch ihr Abstimmungsrecht nicht wahrnehmen können – dieser Mangel wäre durch die fortgeschrittene Digitalisierung der Parteiarbeit zusätzlich behoben, ein Win-win-Situation somit für alle Beteiligten.

Beide Anträge der Jungen Union Ditzingen wurden bei der Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes der Jungen Union Ludwigsburg am vergangenen Wochenende angenommen – ein toller Erfolg für die Junge Union Ditzingen und ein wichtiger Schritt zu mehr Bildung und aktiver Mitbestimmung junger Menschen! (DD)