Der für den November verhängte Lockdown „light“ bringt auch die Pläne des Kreisverbandes der Jungen Union Ludwigsburg durcheinander. Um jedoch die Zeit bis zum Jahresende bestmöglich zu nutzen, und den Mitgliedern dennoch politischen Input geben zu können, haben die Jungunionisten um den Kreisvorsitzenden Lukas Tietze ein neues Format entwickelt – „JU goes kommunal“.

In der vorerst siebenteiligen Veranstaltungsreihe, die virtuell durchgeführt wird, werden sich sieben Bürgermeister aus dem Landkreis den Fragen der Jungpolitiker stellen. „Es war uns schon länger ein Anliegen, in einen ausführlichen Austausch mit unseren Bürgermeistern im Landkreis zu gehen. Die Kommunalpolitik ist eine der entscheidendsten Größen in der Krise. Hier werden Entscheidungen getroffen, die für uns alle unmittelbar spürbar sind. Somit freut es mich besonders, dass wir uns mit den lokalen Krisenmanagern austauschen, Impulse geben und nehmen und gleichzeitig die Sicht der jungen Generation an diese herantragen können“, erklärt der Vorsitzende.

Los geht es bereits am 5. November mit dem Bürgermeister von Bietigheim-Bissingen, Joachim Kölz, dessen Wechsel zur Felsengartenkellerei Besigheim im Februar nächsten Jahres zuletzt für einen Paukenschlag sorgte. Zudem stehen der Jungen Union die Ratsherren Markus Kleemann (Oberstenfeld), Thomas Schäfer (Hemmingen), Ralf Trettner (Pleidelsheim), Nico Lauxmann (Schwieberdingen), Steffen Bühler (Besigheim) und Robert Feil (Löchgau) Rede und Antwort.

Auch die traditionelle Klausurtagung des Kreisvorstands Anfang November kann aufgrund des wiederkehrenden Lockdowns nicht wie gewohnt durchgeführt werden. Darum werden sich die Vorstände, wie schon im vergangenen Frühjahr, in einer eintägigen Videokonferenz über das Amtsjahr beraten. Nachdem auch die erste Kreisvorstandssitzung im Oktober bereits via Videoschalte abgehalten worden war, setzt die Jungen Union weiter auf das Medium. Zudem werden im November ein virtueller Mitgliederstammtisch sowie ein mitgliederoffener Kreisausschuss über das digitale Format durchgeführt. Die Junge Union im Kreis Ludwigsburg zeigt damit erneut, dass Politik nicht an der Schwelle zur digitalen Welt Halt macht. Es gilt, die Herausforderung weiter anzunehmen, Verantwortungsbewusstsein für unsere Gesellschaft zu zeigen und schließlich das Beste daraus zu machen.