In unsicheren Zeiten werden auch soziales und ehrenamtliches Engagement vor massive Herausforderungen gestellt. Insbesondere Sportvereine leiden unter den Ausmaßen der Krise, egal ob in finanzieller oder personeller Hinsicht. Vielen Sportlerinnen und Sportler, aber auch vor allem vielen Kindern ist es nach wie vor nicht möglich, Trainingseinheiten in Ihrem Sportverein zu besuchen, Sport zu betreiben und soziale Kontakte zu pflegen. Besonders betroffen durch die Krise ist insbesondere die Nachwuchsarbeit in den Vereinen, da es in diesen Zeiten nahezu unmöglich scheint, neue Mitglieder zu gewinnen und interessierten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sportlich aktiv zu werden. Dabei erfüllt der Sport viel mehr Faktoren als den Leistungsgedanken, er ist ein Ort des sozialen Austausches, des Miteinanders und hat mit seinen integrativen Fähigkeiten Auswirkungen auf unsere Gesellschaft als Ganzes.

Um den Vereinen und deren Vertreterinnen und Vertretern eine Plattform zu geben, hat die Junge Union Kreisverband Ludwigsburg einen „Digitalen Vereinsgipfel Sport“ veranstaltet. Neben den Vereinsvertretern nahmen auch Volker Schebesta MdL, Staatsekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, sowie Tobias Müller, Vorsitzender der Sportjugend Baden-Württemberg und Mitglied im Präsidium des Landessportverbandes, teil. In dem digitalen Format haben sich die Jungunionisten mit den Experten insbesondere der Thematik rund um die Nachwuchsförderung in Vereinen zu Zeiten der Pandemie, aber auch über mögliche Konzepte für einen „Restart“ für Sportvereine, angenommen.

Zu Beginn gab der Staatssekretär Volker Schebesta den über 40 Teilnehmern, die sich zu der Videokonferenz der Jungpolitiker zugeschaltet hatten, einen kurzen Impuls zur aktuellen Situation der Sportwelt in der Corona-Krise in Baden-Württemberg. Die Kontaktbeschränkungen seien wirkungsvoll. Gleichzeitig betonte Schebesta, dass ihm bewusst sei, dass „das Ehrenamt der Motor des Landes ist“. Auch über die Auswirkungen der kürzlich beschlossenen „Bundesnotbremse“ aus dem Infektionsschutzgesetz referierte der Landtagsabgeordnete.

Tobias Müller, welcher dem Präsidium des Landessportverbandes angehört, erläuterte zudem die Herausforderungen, die der Verband aktuell zu meistern habe. Schwer sei hierbei insbesondere die Koordinierung der über 100 Fachverbände, denen man übergeordnet sei. „Das sind alles unterschiedliche Sportarten. Eine einheitliche Strategie für diese kann es gar nicht geben. Für jede Sportart braucht es eigene Konzepte“, erklärte er. Wichtig zu betonen war Müller überdies, dass Vereine nicht das Problem in der Corona-Pandemie seien. „Nein, sie sind vielmehr die Lösung jenes Problems“, so der Pforzheimer.

Gerade mit den erstellten Hygienekonzepten der Vereine sei man sehr zufrieden gewesen. „Da waren die Vereine extrem innovativ“, lobt Müller, der Trainer der Handballer der TGS Pforzheim in der 3. Liga ist und zudem beruflich Geschäftsführer des SV Leonberg/Eltingen. „Trotz allem hat man Onlineprogramme geschaffen und mit Abstands- und Hygieneregeln die Veranstaltungen durchgeführt, die gingen.“

Eine große Gefahr sehen die beiden im Mitgliederschwund. Vereine seien bereits vor der Pandemie von diesem Phänomen betroffen gewesen, nun könnte sich dieses noch weiter verschärfen. Außerdem betrieben die Kinder aktuell keinen Sport, sodass die Gefahr groß sei, sich nicht mehr ausreichend zu bewegen und nur noch vor den Bildschirmen zu sitzen. Studien legten demzufolge bereits nahe, dass die Zeit der Kinder vor dem PC oder der PlayStation bereits massiv zunähme, während die Bewegung zu kurz komme. Dies wiederum habe einen negativen Einfluss auf die Gesundheit, betonten Schebesta und Müller.

Zum Abschluss des Vereinsgipfels diskutierten die Teilnehmer angeregt. Eine breite Fächerung an Sportarten, von Ringen bis Handball, erfreute Lukas Tietze, den Vorsitzenden der Jungen Union im Kreis Ludwigsburg. „Unser digitaler Vereinsgipfel Sport war ein voller Erfolg. Wir als Junge Union konnten mit diesem Format eine Plattform für den Austausch von über 40 Vertreterinnen und Vertretern von Sportvereinen aus den unterschiedlichsten Sportarten mit der Spitzenpolitik des Landes sowie dem Landessportverband schaffen. Die Herausforderungen der Corona-Krise in Bezug auf unser ehrenamtliches Engagement sind enorm und weitreichend. Dennoch war der übereinstimmende Konsens, dass unsere Sportvereine nicht das Problem, sondern ein Teil der Lösung sind, und mit innovativen Konzepten überzeugen können“, erklärte der Kreisvorsitzende.

In wenigen Monaten soll zudem eine Folgeveranstaltung ins Leben gerufen werden, um den dann aktuellen Stand im Breitensport zu diskutieren. „Wir als Junge Union werden deshalb auch weiterhin eng an der Seite unserer Vereine und aller Ehrenamtlichen stehen, die in diesen schweren Zeiten eine herausragende Arbeit leisten und beweisen, was unsere Gesellschaft in der Krise alles leisten kann. Ich habe größten Respekt vor der tagtäglichen Arbeit unserer Vereine vor Ort und kann zusichern, dass wir uns auch weiterhin mit ganzer Kraft für die Interessen und Anliegen unserer Vereine einsetzen werden“, resümierte Tietze.

In unsicheren Zeiten werden auch soziales und ehrenamtliches Engagement vor massive Herausforderungen gestellt. Insbesondere Sportvereine leiden unter den Ausmaßen der Krise, egal ob in finanzieller oder personeller Hinsicht. Vielen Sportlerinnen und Sportlern, aber auch vor allem vielen Kindern ist es nach wie vor nicht möglich, Trainingseinheiten in Ihrem Sportverein zu besuchen, Sport zu betreiben und soziale Kontakte zu pflegen. Besonders betroffen durch die Krise ist insbesondere die Nachwuchsarbeit in den Vereinen, da es in diesen Zeiten nahezu unmöglich scheint, neue Mitglieder zu gewinnen und interessierten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sportlich aktiv zu werden. Dabei erfüllt der Sport viel mehr Faktoren als den Leistungsgedanken, er ist ein Ort des sozialen Austausches, des Miteinanders und hat mit seinen integrativen Fähigkeiten Auswirkungen auf unsere Gesellschaft als Ganzes.

Um den Vereinen und deren Vertreterinnen und Vertretern eine Plattform zu geben, veranstaltet die Junge Union Kreisverband Ludwigsburg am Dienstag, den 4. Mai ab 18 Uhr einen „Digitalen Vereinsgipfel Sport“. Neben den Vereinsvertretern werden auch Volker Schebesta MdL, Staatsekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, sowie Tobias Müller, Vorsitzender der Sportjugend Baden-Württemberg und Mitglied im Präsidium des Landessportverbandes, teilnehmen. In dem digitalen Format wollen sich die Jungunionisten insbesondere der Thematik rund um die Nachwuchsförderung in Vereinen zu Zeiten der Pandemie, aber auch über mögliche Konzepte für einen „Restart“ für Sportvereine, annehmen und in die Diskussion gehen.

Der Kreisverband Ludwigsburg trägt die Veranstaltung in Kooperation mit dem Kreisverband der Jungen Union Rems-Murr aus. Die Einwahldaten für die Videokonferenz können unter kgs@ju-lb.de angefragt werden.

Für einen Kanzlerkandidaten Markus Söder und einen starken Bundesvorsitzenden Armin Laschet

Sehr geehrte Damen und Herren des Präsidiums und des Parteivorstandes der CDU Deutschlands,

die Union steht vor einer richtungsweisenden Entscheidung, deren Bedeutung nicht zu unterschätzen ist. Sowohl CDU als auch CSU eint das Ziel, geschlossen und motiviert in den Bundestagswahlkampf zu gehen. Deutschland braucht Stabilität und Verlässlichkeit, nach innen und nach außen. Insbesondere in bewegten Zeiten wie diesen brauchen die Bürgerinnen und Bürger eine Partei, die Krisen meistern kann. Gleichzeitig braucht es jedoch auch neue Ideen und den Mut, Herausforderungen entschlossen anzupacken.

Deutschland braucht die Union. Davon sind wir überzeugt. Dies setzt aber einen klaren Kompass und eine geeinte Partei voraus. Nur, wenn wir motivierte Mitglieder haben, können wir auch andere Menschen von unseren Werten und Vorstellungen für die kommenden Jahre überzeugen. Nur, wenn wir an uns selbst glauben, können wir selbstbewusst bei den Bürgern um Vertrauen werben.

Die Botschaft der Wählerinnen und Wähler sowie unserer Mitglieder ist klar: Der beste Kandidat, um Deutschland und die Union in die Zukunft zu führen, ist Dr. Markus Söder.

Er genießt das Vertrauen der Menschen. Er hat sich als Krisenmanager bewährt. Er packt neue Themen an und hat die gesamte Gesellschaft im Blick. Und er regiert nicht zuletzt eindrucksvoll und bürgernah Deutschlands erfolgreichstes Bundesland.

Am Ende entscheiden die Wählerinnen und Wähler, nicht Parteigremien. Wir sollten mit dem Kandidaten in die Wahl gehen, mit dem wir die besten Chancen haben, zu gewinnen. Daher sollten wir das Angebot von Markus Söder und der CSU annehmen, die Union in die Bundestagswahl zu führen.

Als CDU erleben wir derzeit die schwerste Krise seit 1998. Unsere Partei braucht Zeit. Wir müssen in einen gründlichen Prozess des Nachdenkens eintreten und uns über uns selbst klar werden. Ministerpräsident Armin Laschet hat als gewählter Parteivorsitzender das Mandat und unsere Unterstützung, diesen Prozess gemeinsam mit der Partei zu gestalten und mit seinen integrativen Fähigkeiten die unterschiedlichen Stärken der CDU zu einem neuen Aufbruch als Volkspartei zusammenzuführen.

Darum setzen sich die Junge Union Kreisverband Ludwgisburg und die Junge Union Kreisverband Rems-Murr für Dr. Markus Söder als Kanzlerkandidaten der Union für die Bundestagswahl und für einen starken Bundesvorsitzenden Armin Laschet ein.

 

Was in gewöhnlichen Zeiten in geselligem Beisammensein im Weingut geboten wird, führte der Kreisverband der Jungen Union Ludwigsburg am Freitag digital durch. Eine Weinprobe mit drei respektive vier unterschiedlichen Weinen, die für jeden Geschmack etwas boten, führten die Jungunionisten in Zusammenarbeit mit dem Winzer Fabian Alber vom Weingut Faschian/ex Nicrum durch.

Alber erklärte die unterschiedlichen Weine, die im Vorfeld rechtzeitig direkt an die Interessierten nach Hause geliefert worden waren. Gemütlich auf dem Sofa sitzend konnten die Jungpolitiker somit per Videokonferenz mit dem Landtagskandidaten für den Wahlkreis Bietigheim-Bissingen, Tobias Vogt, sowie dem Landtagsabgeordneten und Bundestagskandidaten Fabian Gramling diskutieren. Themen gibt es so kurz vor der Landtagswahl am 14. März schließlich genug. Wie könnten etwaige Koalitionen gebildet werden? Welche Themen bewegen die Jugend in der Corona-Pandemie? Und wie könnte der Weinbau von morgen aussehen?

Aber auch der Wein selbst durfte natürlich nicht zu kurz kommen. Fabian Alber, der beim Weingut Faschian in Hessigheim in erster Linie für den Außenbetrieb und den Keller zuständig ist, führte durch die Veranstaltung, die der Kreisverband in Kooperation mit der Jungen Union Neckar-Enz durchführte. Alber berichtete nicht nur über die unterschiedlichen Weine, die die Teilnehmer geliefert bekommen hatten. Der Techniker für Weinbau und Oenologie erzählte auch von seinen Erfahrungen sowohl bei renommierten Weingütern in Deutschland als auch in Österreich und Neuseeland.

Landtagskandidat Vogt, der als Kirchheimer ebenso aus einer Weingemeinde kommt, ist die Förderung und Unterstützung des Weinbaus ein großes Anliegen. Der Unternehmer betonte die Wichtigkeit, die Kulturlandschaft der Steillagen zu erhalten. Er wolle sich für eine noch stärkere Landesförderung einsetzen. Dazu trügen auch die innovativen und neuen Wege der Winzer einen wichtigen Teil bei, um Ökologie und Ökonomie bestmöglich zu vereinen und auch in den kommenden Jahren noch hervorragenden Wein aus der Region produzieren zu können.

Ein Schnelltest vor dem Kurzurlaub im Schwarzwald? Was vor einem Jahr noch undenkbar schien, könnte schon bald Realität sein. Zumindest wenn es nach Dr. Patrick Rapp, Landtagsabgeordneter und tourismuspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, geht. So könnte vor dem Betreten der Ferienwohnung der Besuch in der örtlichen Apotheke anstehen. „So könnte man bereits im Buchungsportal einen Termin bei der Apotheke vergeben, wo Sie dann bei Ankunft einen Schnelltest machen“, erklärt Rapp bei einer Diskussion des Kreisverbandes der Jungen Union Ludwigsburg am Dienstag.

Die Jungpolitiker hatten neben dem Experten Gastronomen und Hoteliers aus dem ganzen Landkreis eingeladen, um über die Zukunft der Branche zu diskutieren. In Zeiten der Corona- Pandemie gehören die Branchen zu den am stärksten gebeulten. Noch im Sommer hatte man mit Öffnungskonzepten eine weitestgehende Normalität hergestellt. Diese jedoch kann seit dem zweiten Lockdown im Dezember nicht mehr weitergelebt werden. So versuchen sich, die meisten Restaurants durch Abhol- und Lieferangebote über Wasser zu halten.

Öffnungen seien zwar wünschenswert, doch nicht unter um jeden Preis. So sehen es auch die Gastronomen, die dem Dialog mit der Politik beiwohnen. Perspektiven wünscht man sich dennoch, schließlich sind es nun schon über zwei Monate, die die Branche hart treffen. Etwaige Lockerungen jedoch müssen konzertiert vollzogen werden, warnt der Abgeordnete aus dem Wahlkreis Breisgau: „Am einfachsten zu öffnen sind Campingplätze, aber alles andere muss mit guten Konzepten geschehen.“ Den Gastronomen ist derweil wichtig, dass die Entscheidungen nachhaltig sein müssen. Im Sommer habe die Branche massiv aufgerüstet, was sich jedoch letztlich durch die weiteren Einschränkungen finanziell nicht ausgezahlt habe.

Wichtig zu betonen ist beiden Seiten, dass die Gastronomie kein Treiber der Corona- Pandemie sei. Nirgends sei die Verfolgbarkeit so gut wie in den Betrieben. Auch Rapp erklärt, durch die Dokumentation sei das Gegenteil der Fall gewesen. Eine Zukunft in der Corona- Warn-App sieht der Experte hierbei allerdings nicht. Rapp prophezeit aber einen Vier-Stufen- Plan, der zuerst eine Öffnung der Friseure vorsehe. Im Nachgang sollen dann Gastronomie in Stufe zwei oder drei sowie Ferienwohnungen folgen. „Hierbei müssen wir aber auch auf die Inzidenzwerte sowie die betrieblichen Umstände berücksichtigen. Es macht nämlich auch einen Unterschied, ob ich den kleinen Buchladen um die Ecke oder den großen Buchladen im Einkaufszentrum bewerte“, sagt Rapp.

Lukas Tietze, der Kreisvorsitzende der Jungen Union, zeigt sich nach der Veranstaltung zufrieden mit dem Dialog mit den Gastronomen und Hoteliers: „Die Gastronomie- und Beherbergungsbranche ist durch die Pandemie extrem gefährdet, insbesondere auch hier im touristisch attraktiven Kreis Ludwigsburg. Gerade für uns als junge Generation hat das Thema eine hohe Relevanz: Zahlreiche junge Menschen sind in der Branche tätig, entweder hauptberuflich oder beispielsweise zur Finanzierung des eigenen Studiums. Es ist uns somit ein großes Anliegen, der Branche und insbesondere den Beschäftigten eine Perspektive zu geben und gemeinsam über Wege aus der Krise zu sprechen. Daher hat es sich der Kreisverband der Jungen Union zum Ziel gesetzt, möglichst viele Gastronomen im Landkreis an einen virtuellen Tisch zu bringen und sich mit dem tourismuspolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion auszutauschen. Genau dieses Ziel konnten wir heute erfolgreich erreichen und wertvolle Impulse austauschen und weitergeben.“

Ein turbulentes Jahr hat die Junge Union Kreisverband Ludwigsburg mit einem geselligen Spieleabend beendete. Beim Online-Spieleklassiker Among Us ließen die Jungunionisten ein Jahr voller Herausforderungen Revue passieren. Während des Mehrspieler-Deduktionsspiels konnte auch abseits über eine Videokonferenz ausführlich diskutiert werden. Themen gab es zum Jahreswechsel schließlich genug: Der auch über Silvester verhängte Corona-Lockdown, das Superwahljahr 2021 und nicht zuletzt die Wahl des Bundesvorsitzenden der CDU Mitte Januar.

Politisch wurde es dann auch gleich drei Tage nach Neujahr. In vier Sitzungen werden die Mitglieder des Kreisverbandes über das Grundsatzprogramm diskutieren. Dieses war in den vergangenen Monaten vollkommen digital in mehreren Arbeitsgruppen ausgearbeitet und verbessert worden. Die finale Version des 25-seitigen Papiers wird nun an mehreren Diskussionsterminen besprochen und weiter verfeinert. Der Kreisvorsitzende der Jungen Union, Lukas Tietze, erklärt hierzu: „Ich bin mit dem ersten Entwurf unseres Grundsatzprogrammes sehr zufrieden und stolz auf meinen Verband für die geleistete Arbeit. Wir haben als Junge Union nicht nur gezeigt, dass Parteiarbeit auch auf digitalem Wege stattfinden kann, sondern dass wir uns trotz erschwerter Umstände weiterhin mit ganzer Kraft politisch für unsere Themen einsetzen. Wir werden weiterhin auf diesem Weg bleiben und unsere Themen nun gezielt in den Wahlkampf der CDU einbringen. Denn Fakt ist: Die anstehenden Wahlen sind insbesondere für die junge Generation eine richtungsweisende Entscheidung. Wir setzen ganz klar auf eine ideologiefreie Politik, die mit Mut und Gestaltungswillen unsere Zukunft und die Probleme des nächsten Jahrzehnts aktiv anpacken wird.“

Den Höhepunkt des Jahresauftakts im CDU-Kalender bildet der sonst in der Markgröninger Stadthalle stattfindende Neujahrsempfang des CDU-Kreisverbands Ludwigsburg. Aufgrund der Corona-Situation musste dieser jedoch erstmals digital ausgetragen werden. Die traditionelle Eröffnung durch den Kreisvorsitzenden und EU-Parlamentsvizepräsidenten Rainer Wieland übernahm aus aktuellem Anlass die CDU-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl, Susanne Eisenmann. Die Bildungsministerin hatte wegen des verspäteten Krisengipfels von Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Länderchefs zu einer Sitzung des baden-württembergischen Ministerrats weitergemusst.

Die traditionellen Reden von Ex-Ministerpräsident und Ex-EU-Kommissar Günther Oettinger und Rainer Wieland jedoch fehlten ebenso wenig wie das Singen der Europahymne sowie der Nationalhymne. Die sonst prall gefüllte Stadthalle am Benzberg wurde in diesem Jahr somit durch eine Rekordanmeldung von über 300 Anmeldungen von Interessierten und Mitgliedern der CDU ersetzt. Doch ersetzen kann den Pflichttermin am 5. Januar des Jahres wohl nichts. Und so hofft nicht nur die Junge Union, dass jener im kommenden Jahr wieder physisch durchgeführt werden kann.

Nachdem sowohl die Initiatoren der Frankenbahn-Petition aus dem Frühjahr, als auch den Landtagsabgeordneten Fabian Gramling zur Mitte des Monats November verschiedene Anfragen und Beschwerden zur Streichung von Zügen erreicht haben, sind diese der Sache nachgegangen sind. Mittlerweile hat es sich bestätigt: Aktuell ist vom Verkehrsministerium und Betreiber Go-Ahead geplant, mit dem neuen Fahrplan, der ab 13. Dezember 2020 bis Juni 2021 gilt, zur morgendlichen Hauptverkehrszeit zwischen 6:00 Uhr und 7:45 Uhr jeweils drei von sechs Zughaltepunkte in Nordheim, Lauffen am Neckar, Kirchheim am Neckar, Walheim und Besigheim zu streichen.

Die Initiatoren der Frankenbahn-Petition aus dem Frühjahr (Christian Schäuffele, Achim Schober und Tobias Vogt) haben sich nun mit dem Landtagsabgeordneten Fabian Gramling und den fünf Bürgermeistern der betroffenen Kommunen zusammengeschlossen, um mit einer an den Verkehrsminister gerichteten Petition den Wegfall von Zughaltepunkten zu verhindern. Die Petition ist am 2. Dezember 2020 veröffentlicht wurden und kann online unterzeichnet werden unter www.openpetition.de/fahrplanwechsel

Die Petition fordert Verkehrsminister Hermann und das baden-württembergische Verkehrsministerium auf, den Wegfall dieser Zughaltepunkte zu verhindern. Seit Monaten leiden die Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer auf der Frankenbahn unter den massiven Beeinträchtigungen, in Form von Verspätungen, Zugausfällen und fehlender Kapazitäten. Vor diesem Hintergrund ist die geplante Streichung von Zughalten zwischen Heilbronn und Stuttgart eine weitere unerklärliche Fehlentscheidung, die umgehend korrigiert werden muss.

Es kann nicht sein, dass in Zeiten der Corona-Pandemie leichtsinnig mit der Gesundheit der Menschen umgegangen wird. Die Initiatoren der Petition fordern deshalb nun nicht weniger Züge, sondern – ganz im Gegenteil – verlängerte Züge, Doppelstockwägen oder Sonderzüge, um die Kapazität zu erhöhen und einen größeren Abstand zwischen den Bahnfahrerinnen und Bahnfahrern zu ermöglichen. Die entfallenen Zughaltepunkte in Nordheim, Lauffen am Neckar, Kirchheim am Neckar, Walheim und Besigheim müssen umgehend wieder in den Fahrplan aufgenommen werden. Nur so können die dringend benötigte Kapazität und der notwendige Schutz der Gesundheit gewährleistet werden.

Initiatoren der Petition: Christian Schäuffele (Vorsitzender JU Neckar-Enz), Achim Schober (Besigheimer Gemeinderat), Tobias Vogt (Landtagskandidat und Kirchheimer Gemeinderat), Fabian Gramling (Landtagsabgeordneter), Steffen Bühler (Bürgermeister der Stadt Besigheim), Klaus-Peter Waldenberger (Bürgermeister der Stadt Lauffen am Neckar), Tatjana Scheerle (Bürgermeisterin der Gemeinde Walheim), Volker Schiek (Bürgermeister der Gemeinde Nordheim), Uwe Seibold (Bürgermeister der Gemeinde Kirchheim am Neckar)

Der für den November verhängte Lockdown „light“ bringt auch die Pläne des Kreisverbandes der Jungen Union Ludwigsburg durcheinander. Um jedoch die Zeit bis zum Jahresende bestmöglich zu nutzen, und den Mitgliedern dennoch politischen Input geben zu können, haben die Jungunionisten um den Kreisvorsitzenden Lukas Tietze ein neues Format entwickelt – „JU goes kommunal“.

In der vorerst siebenteiligen Veranstaltungsreihe, die virtuell durchgeführt wird, werden sich sieben Bürgermeister aus dem Landkreis den Fragen der Jungpolitiker stellen. „Es war uns schon länger ein Anliegen, in einen ausführlichen Austausch mit unseren Bürgermeistern im Landkreis zu gehen. Die Kommunalpolitik ist eine der entscheidendsten Größen in der Krise. Hier werden Entscheidungen getroffen, die für uns alle unmittelbar spürbar sind. Somit freut es mich besonders, dass wir uns mit den lokalen Krisenmanagern austauschen, Impulse geben und nehmen und gleichzeitig die Sicht der jungen Generation an diese herantragen können“, erklärt der Vorsitzende.

Los geht es bereits am 5. November mit dem Bürgermeister von Bietigheim-Bissingen, Joachim Kölz, dessen Wechsel zur Felsengartenkellerei Besigheim im Februar nächsten Jahres zuletzt für einen Paukenschlag sorgte. Zudem stehen der Jungen Union die Ratsherren Markus Kleemann (Oberstenfeld), Thomas Schäfer (Hemmingen), Ralf Trettner (Pleidelsheim), Nico Lauxmann (Schwieberdingen), Steffen Bühler (Besigheim) und Robert Feil (Löchgau) Rede und Antwort.

Auch die traditionelle Klausurtagung des Kreisvorstands Anfang November kann aufgrund des wiederkehrenden Lockdowns nicht wie gewohnt durchgeführt werden. Darum werden sich die Vorstände, wie schon im vergangenen Frühjahr, in einer eintägigen Videokonferenz über das Amtsjahr beraten. Nachdem auch die erste Kreisvorstandssitzung im Oktober bereits via Videoschalte abgehalten worden war, setzt die Jungen Union weiter auf das Medium. Zudem werden im November ein virtueller Mitgliederstammtisch sowie ein mitgliederoffener Kreisausschuss über das digitale Format durchgeführt. Die Junge Union im Kreis Ludwigsburg zeigt damit erneut, dass Politik nicht an der Schwelle zur digitalen Welt Halt macht. Es gilt, die Herausforderung weiter anzunehmen, Verantwortungsbewusstsein für unsere Gesellschaft zu zeigen und schließlich das Beste daraus zu machen.

Die Junge Union Kreisverband Ludwigsburg hat am Tag der Deutschen Einheit ihre Mitgliederjahreshauptversammlung durchgeführt. Auch in Zeiten der Corona-Pandemie konnte der Verband die traditionell an diesem Feiertag stattfindende Veranstaltung durchführen, wenn auch in einem deutlich anderen Rahmen als gewohnt. Aufgrund der Hygiene- und Abstandsregeln tagten die Jungunionisten somit in diesem Jahr im Bürgersaal in Tamm.

Auch von Abstand und Maske ließen sich die weit über 50 Jungpolitikerinnen und Jungpolitiker sowie Gäste aus dem Landtag und Bundestag nicht abhalten, den Weg nach Tamm zu finden. Stellvertretend für den Tammer Bürgermeister Martin Bernhard eröffnete Christian Schäuffele, Stabstelle Bürgermeister, die Versammlung und warb für die Stadtwerdung der Gemeinde Tamm. Direkt im Anschluss begrüßte Steffen Bilger MdB die Mitglieder und bedankte sich für die gute und enge Zusammenarbeit. Neben den Landtagsabgeordneten Fabian Gramling und Konrad Epple ließen es sich auch die Kandidaten aus Bietigheim-Bissingen, Tobias Vogt und sein Zweitkandidat Dr. Uttam Das, und Frau Dr. Andrea Wechsler für Ludwigsburg nicht nehmen, ein paar Worte an die Mitglieder zu richten. Auch Grußworten aus den Nachbarkreisverbänden Böblingen und Heilbronn durften die Zuhörer lauschen.

Im Kreisvorstand selbst gibt es derweil kaum Änderungen. Lukas Tietze wurde mit einem Ergebnis von 100 Prozent in seinem Amt als Kreisvorsitzender bestätigt. Die Mitglieder sprachen dem alten und neuen Vorsitzenden so mit einem starken Signal ihr Vertrauen aus. Tobias Kuberski und Vanessa Buchmann vervollständigen wie gehabt die Vorstandsriege. Für die Finanzen ist weiterhin Alexandra Gölz zuständig, während Michael Maurer das Amt des Schriftführers an Manuel Schmid übergibt und selbst nun als Beisitzer fungiert. Sebastian Kugler bleibt Kreisgeschäftsführer, auch Jan Nehring-Köppl bleibt dem Verband in seinem Amt als Social-Media-Manager erhalten. Tobias Weißert führt sein Amt als Pressereferent genauso fort wie der Mitgliederreferent Christian Schäuffele. Als weitere Beisitzer wurden Michael Bodner, Richard Grill, Julia Grimm, Philipp Mayer, Nadine Meyer, Fabian Sommer und Patrick Zundel gewählt.

Der Kreisvorsitzende der Jungen Union Kreisverband Ludwigsburg, Lukas Tietze, resümierte: „Ich bedanke mich bei den Mitgliedern für Ihr großes Vertrauen und die Unterstützung im abgelaufenen Amtsjahr. Es gilt nun, die aktuellen Herausforderungen weiter anzunehmen und gemeinsam mit voller Kraft und Entschlossenheit in das Superwahljahr 2021 zu gehen. Das Ziel für mich und meinen Verband ist dabei klar: Wir werden alles dafür geben, dass die CDU sowohl bei der Landtags- als auch der Bundestagswahl wieder die stärkste politische Kraft wird.“

Bei seiner letzten Vorstandssitzung hat der Kreisverband der Jungen Union Ludwigsburg auch den Wahlkampf der Landtagskandidatin der CDU für den Wahlkreis 14, Frau Dr. Andrea Wechsler, eingeläutet. Bei einem gut einstündigen Gespräch stellten die Jungunionisten und die ambitionierte 43-Jährige die Weichen für ein erfolgreiches Superwahljahr 2021.

Insbesondere lag der Fokus der Beratungen auf Themen wie Klimaschutz, Bildung und Infrastruktur, allesamt Bereiche, welche die Jugendlichen im Wahlkreis Ludwigsburg bewegen. Die CDU-Kandidatin stellte die Wichtigkeit der jungen Erwachsenen, die bei der Wahl im März ab 16 Jahren wählen dürfen, heraus. Zudem erklärte sie dem Kreisvorstand ihre Ziele und ihre Vorgehensweise im Wahlkampf und welche Themen sie vordergründig bekleiden möchte. Dabei wurde schnell klar, dass das Erreichen der Zielgruppe jüngerer Menschen im Fokus der mehrdimensionalen Strategie steht. Hierfür sollen schließlich interessante und innovative Formate als Plattform für einen engen und persönlichen Austausch dienen. Der gesamte Kreisvorstand der Jungen Union sichert Andrea Wechsler die volle Unterstützung im Wahlkampf zu.

„Der Austausch mit Andrea Wechsler war ein voller Erfolg. Wir sind der festen Überzeugung, dass die Bürgerinnen und Bürger im Wahlkreis mit ihr eine hervorragende Kandidatin zur Wahl als Landtagsabgeordnete im März 2021 haben werden. Wir werden als Junge Union alles daransetzen, den Wahlkreis für die CDU zurück zu gewinnen“, resümiert der Kreisvorsitzende der Jungen Union, Lukas Tietze.

Bereits vollständig ist die Riege der Bundestagskandidaten im Kreis. Den Wahlkreis Neckar-Zaber übernimmt der JU-Kandidat Fabian Gramling von Eberhard Gienger. Der Parlamentarische Staatssekretär Steffen Bilger wird auch im kommenden Jahr für den Wahlkreis Ludwigsburg antreten. Für die Landtagswahlen sind zwei der drei Kandidaten gefunden. Neben Dr. Andrea Wechsler für Ludwigsburg ist dies Konrad Epple für den Wahlkreis Vaihingen. Der oder die Kandidatin für den Wahlkreis Bietigheim-Bissingen wird am 19. September von den Mitgliedern gewählt.