Der Kreisvorstand der Jungen Union Ludwigsburg hat sich für eine allgemeine Impfpflicht zur Bekämpfung des Coronavirus‘ ausgesprochen. Bereits Ende vergangener Woche hatte in einer repräsentativen Forsa-Umfrage mit 64 Prozent eine Mehrheit der befragten Bundesbürger eine Impfpflicht befürwortet.

Der Kreisvorsitzende Lukas Tietze erklärt hierzu: „In einer freiheitlichen Gesellschaft müssen Diskussionen in alle Richtungen möglich sein – und gerade jene rund um die Impfpflicht darf jetzt kein Tabu mehr sein. Die kaum steigende Impfquote zeigt, dass der Ansatz der ‚Aufklärung und Besinnung‘ gescheitert ist.“ Die Daten und Zahlen zeigten zudem, dass insbesondere hinsichtlich der Hospitalisierungsquote und der Belegung der Intensivbetten durch Covid-Patienten die aktuelle vierte Infektionswelle überwiegend eine der Ungeimpften sei, so Tietze weiter.

Diese Entwicklung stellt unsere Krankenhäuser sowie unser Ärzte- und Pflegepersonal bereits jetzt vor massive Herausforderungen, obwohl gerade diese durch eine einfache Impfung verhindert werden könnten. Die sozialen und gesellschaftlichen Kosten, die durch Ungeimpfte verursacht werden, sind enorm. Die rasant steigenden Infektionszahlen und die Tatsache, dass ungeimpfte Personen ein höheres Risiko für die Virusübertragung darstellen als geimpfte, machen dieses konsequente Durchgreifen unserer Meinung nach dringend notwendig.

Hierbei hilft es unserer Ansicht nach auch nicht, die Augen vor der Realität zu verschließen, weshalb wir die Aufhebung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite durch die Ampel-Koalitionäre aus SPD, Grünen und FDP scharf kritisieren. Dies ist gerade zu dieser Zeit ein völlig falsches Signal an die Bevölkerung. Die Pandemie ist noch lange nicht vorbei, doch genau das vermittelt die neue Ampelregierung mit der Aufhebung. Die epidemische Notlage war immer eine verlässliche Grundlage für die deutsche Pandemiepolitik. Nun werden Länderrechte geschwächt und weitergehende Handlungsoptionen eingeschränkt.

„Durch die freie Entscheidung von Menschen, sich nicht impfen zu lassen, leidet die Gesellschaft als Ganzes. Diese Entscheidung gegen das Impfen dringt maßgeblich in den gesamtgesellschaftlichen Freiheitsraum ein. Doch die persönliche Freiheit endet gerade dort, wo die Freiheit der anderen, nämlich dem überwiegend geimpften Teil der Bevölkerung, beginnt“, erklärt der Kreisvorsitzende der Jungen Union Ludwigsburg weiter.

Eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung hat sich im Laufe des Jahres schnell impfen lassen und sich seit Anbeginn der Pandemie an die Maßnahmen gehalten. Diese Menschen zeigen sich seit nunmehr fast zwei Jahren solidarisch und sehen sich dennoch erneut mit schärferen Corona-Maßnahmen konfrontiert. Diese Solidarität wird einseitig von denjenigen ausgenutzt, die sich einer Impfung verweigern.

Um das „Wellenreiten“ ein für alle Mal zu beenden und endlich in eine Phase zu kommen, in der wir alle wieder so leben können wie früher, befürworten wir eine allgemeine Impfpflicht nach dem Vorbild Österreichs. Die Entscheidung hierfür sollte trotz der schwierigen Abwägungsentscheidung schnell kommen: „Wir dürfen nicht warten, bis es zu spät ist – denn dieses Warten kann Menschen das Leben kosten“, resümiert Tietze.

Die Junge Union Kreisverband Ludwigsburg hat am Tag der Deutschen Einheit ihre Mitgliederjahreshauptversammlung durchgeführt. Auch in Zeiten der Corona-Pandemie konnte der Verband die traditionell an diesem Feiertag stattfindende Veranstaltung durchführen. Aufgrund der Hygiene- und Abstandsregeln tagten die Jungunionisten erneut im Bürgersaal in Tamm.

Auch von Abstand und Maske ließen sich die zahlreichen Jungpolitikerinnen und Jungpolitiker sowie Gäste aus dem Kreistag, Landtag, Bundestag und dem Europäischen Parlament nicht abhalten, den Weg nach Tamm zu finden. Zwischen den Wahlgängen hielt so etwa der frisch gewählte Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Neckar-Zaber, Fabian Gramling, sein Grußwort. Neben den Landtagsabgeordneten Tobias Vogt MdL und Konrad Epple MdL ließ es sich auch der ehemalige Abgeordnete und jetzige Stadt- und Kreisrat Klaus Herrmann nicht nehmen, ein paar Worte an die Mitglieder zu richten. Besonders erfreulich war der Besuch des örtlichen CDU-Kreisvorsitzenden sowie Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments Rainer Wieland. Auch Grußworten aus den Nachbarkreisverbänden Böblingen und Heilbronn durften die Zuhörer lauschen.

Selbstverständlich stand die vorangegangene Bundestagswahl im Fokus der Grußworte. Insbesondere Tobias Vogt MdL machte jedoch deutlich, wie wichtig es angesichts des schlechten Ergebnisses für die Union nun sei, demütig zu sein. Außerdem forderten alle Mandatsträger die Jungunionisten dazu auf, weiterhin aktiv zu sein. Gerade jetzt, wo eine Erneuerung der Partei unausweichlich sei, würden junge, engagierte und kreative Köpfe mehr gebraucht denn je. Gerade, weil die Themen und Positionen der Jungen Union und der CDU eben nicht unpopulär seien, wie Vogt betonte. Das habe der Ausgang der Wahl, der der FDP viele Jungwählerstimmen einbrachte, gezeigt.

Im geschäftsführenden Kreisvorstand selbst gibt es derweil kaum Änderungen. Lukas Tietze wurde in seinem Amt als Kreisvorsitzender bestätigt. Die Mitglieder sprachen dem alten und neuen Vorsitzenden so mit einem starken Signal ihr Vertrauen aus. Tobias Kuberski und Vanessa Buchmann vervollständigen wie gehabt die Vorstandsriege. Für die Finanzen ist weiterhin Alexandra Gölz zuständig, während Schriftführer Manuel Schmid sein Amt ebenfalls beibehält. Sebastian Kugler bleibt Kreisgeschäftsführer, auch Jan Nehring-Köppl bleibt dem Verband in seinem Amt als Social-Media-Manager erhalten. Tobias Weißert führt sein Amt als Pressereferent fort. Die neue Mitgliederreferentin, Nadine Meyer, ersetzt den lange Jahre im Vorstandsteam des Kreisverbandes engagierten Christian Schäuffele. Er wurde mit einem Geschenkkorb verabschiedet. Als Beisitzer werden weiterhin Julia Grimm, Patrick Zundel, Richard Grill und Philipp Mayer fungieren. Daneben gibt es aber auch einige neue Gesichter: Zum Team stoßen ferner Lena Dalke, Florian Reyle, Sören Schäfer und Michael Hoffmann.

Der Kreisvorsitzende der Jungen Union Kreisverband Ludwigsburg, Lukas Tietze, resümierte: „Ich bedanke mich bei den Mitgliedern für ihr großes Vertrauen und die Unterstützung im abgelaufenen Amtsjahr. Insbesondere gilt mein Dank aber Christian Schäuffele und Michael Bodner, die leider aus dem Vorstand ausscheiden. Es gilt nun, mit dem neuen Team und den neu hinzugewonnen Köpfen in eine schonungslose Analyse und Aufarbeitung der Bundestagswahl zu gehen. Wir müssen das Wahlergebnis als allerletzten Warnschuss verstehen, dass sich sowohl inhaltlich wie auch personell die gesamte Union neu ausrichten muss. Mein Kreisverband hat während der Pandemie eine Vielzahl an Projekten bewegt. Nun können wir hoffentlich in der doch sehr politisierten Post-Corona-Phase umso mehr von den Projekten umsetzen, die wir noch in der Schublade haben. Der Kreisverband wird sich so weiterhin mit aller Kraft für unsere Themen und Positionen einsetzen – egal ob vor Ort im Kreis, in der Region, im Land oder im Bund.“

In unsicheren Zeiten werden auch soziales und ehrenamtliches Engagement vor massive Herausforderungen gestellt. Insbesondere Sportvereine leiden unter den Ausmaßen der Krise, egal ob in finanzieller oder personeller Hinsicht. Vielen Sportlerinnen und Sportler, aber auch vor allem vielen Kindern ist es nach wie vor nicht möglich, Trainingseinheiten in Ihrem Sportverein zu besuchen, Sport zu betreiben und soziale Kontakte zu pflegen. Besonders betroffen durch die Krise ist insbesondere die Nachwuchsarbeit in den Vereinen, da es in diesen Zeiten nahezu unmöglich scheint, neue Mitglieder zu gewinnen und interessierten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sportlich aktiv zu werden. Dabei erfüllt der Sport viel mehr Faktoren als den Leistungsgedanken, er ist ein Ort des sozialen Austausches, des Miteinanders und hat mit seinen integrativen Fähigkeiten Auswirkungen auf unsere Gesellschaft als Ganzes.

Um den Vereinen und deren Vertreterinnen und Vertretern eine Plattform zu geben, hat die Junge Union Kreisverband Ludwigsburg einen „Digitalen Vereinsgipfel Sport“ veranstaltet. Neben den Vereinsvertretern nahmen auch Volker Schebesta MdL, Staatsekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, sowie Tobias Müller, Vorsitzender der Sportjugend Baden-Württemberg und Mitglied im Präsidium des Landessportverbandes, teil. In dem digitalen Format haben sich die Jungunionisten mit den Experten insbesondere der Thematik rund um die Nachwuchsförderung in Vereinen zu Zeiten der Pandemie, aber auch über mögliche Konzepte für einen „Restart“ für Sportvereine, angenommen.

Zu Beginn gab der Staatssekretär Volker Schebesta den über 40 Teilnehmern, die sich zu der Videokonferenz der Jungpolitiker zugeschaltet hatten, einen kurzen Impuls zur aktuellen Situation der Sportwelt in der Corona-Krise in Baden-Württemberg. Die Kontaktbeschränkungen seien wirkungsvoll. Gleichzeitig betonte Schebesta, dass ihm bewusst sei, dass „das Ehrenamt der Motor des Landes ist“. Auch über die Auswirkungen der kürzlich beschlossenen „Bundesnotbremse“ aus dem Infektionsschutzgesetz referierte der Landtagsabgeordnete.

Tobias Müller, welcher dem Präsidium des Landessportverbandes angehört, erläuterte zudem die Herausforderungen, die der Verband aktuell zu meistern habe. Schwer sei hierbei insbesondere die Koordinierung der über 100 Fachverbände, denen man übergeordnet sei. „Das sind alles unterschiedliche Sportarten. Eine einheitliche Strategie für diese kann es gar nicht geben. Für jede Sportart braucht es eigene Konzepte“, erklärte er. Wichtig zu betonen war Müller überdies, dass Vereine nicht das Problem in der Corona-Pandemie seien. „Nein, sie sind vielmehr die Lösung jenes Problems“, so der Pforzheimer.

Gerade mit den erstellten Hygienekonzepten der Vereine sei man sehr zufrieden gewesen. „Da waren die Vereine extrem innovativ“, lobt Müller, der Trainer der Handballer der TGS Pforzheim in der 3. Liga ist und zudem beruflich Geschäftsführer des SV Leonberg/Eltingen. „Trotz allem hat man Onlineprogramme geschaffen und mit Abstands- und Hygieneregeln die Veranstaltungen durchgeführt, die gingen.“

Eine große Gefahr sehen die beiden im Mitgliederschwund. Vereine seien bereits vor der Pandemie von diesem Phänomen betroffen gewesen, nun könnte sich dieses noch weiter verschärfen. Außerdem betrieben die Kinder aktuell keinen Sport, sodass die Gefahr groß sei, sich nicht mehr ausreichend zu bewegen und nur noch vor den Bildschirmen zu sitzen. Studien legten demzufolge bereits nahe, dass die Zeit der Kinder vor dem PC oder der PlayStation bereits massiv zunähme, während die Bewegung zu kurz komme. Dies wiederum habe einen negativen Einfluss auf die Gesundheit, betonten Schebesta und Müller.

Zum Abschluss des Vereinsgipfels diskutierten die Teilnehmer angeregt. Eine breite Fächerung an Sportarten, von Ringen bis Handball, erfreute Lukas Tietze, den Vorsitzenden der Jungen Union im Kreis Ludwigsburg. „Unser digitaler Vereinsgipfel Sport war ein voller Erfolg. Wir als Junge Union konnten mit diesem Format eine Plattform für den Austausch von über 40 Vertreterinnen und Vertretern von Sportvereinen aus den unterschiedlichsten Sportarten mit der Spitzenpolitik des Landes sowie dem Landessportverband schaffen. Die Herausforderungen der Corona-Krise in Bezug auf unser ehrenamtliches Engagement sind enorm und weitreichend. Dennoch war der übereinstimmende Konsens, dass unsere Sportvereine nicht das Problem, sondern ein Teil der Lösung sind, und mit innovativen Konzepten überzeugen können“, erklärte der Kreisvorsitzende.

In wenigen Monaten soll zudem eine Folgeveranstaltung ins Leben gerufen werden, um den dann aktuellen Stand im Breitensport zu diskutieren. „Wir als Junge Union werden deshalb auch weiterhin eng an der Seite unserer Vereine und aller Ehrenamtlichen stehen, die in diesen schweren Zeiten eine herausragende Arbeit leisten und beweisen, was unsere Gesellschaft in der Krise alles leisten kann. Ich habe größten Respekt vor der tagtäglichen Arbeit unserer Vereine vor Ort und kann zusichern, dass wir uns auch weiterhin mit ganzer Kraft für die Interessen und Anliegen unserer Vereine einsetzen werden“, resümierte Tietze.

In unsicheren Zeiten werden auch soziales und ehrenamtliches Engagement vor massive Herausforderungen gestellt. Insbesondere Sportvereine leiden unter den Ausmaßen der Krise, egal ob in finanzieller oder personeller Hinsicht. Vielen Sportlerinnen und Sportlern, aber auch vor allem vielen Kindern ist es nach wie vor nicht möglich, Trainingseinheiten in Ihrem Sportverein zu besuchen, Sport zu betreiben und soziale Kontakte zu pflegen. Besonders betroffen durch die Krise ist insbesondere die Nachwuchsarbeit in den Vereinen, da es in diesen Zeiten nahezu unmöglich scheint, neue Mitglieder zu gewinnen und interessierten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sportlich aktiv zu werden. Dabei erfüllt der Sport viel mehr Faktoren als den Leistungsgedanken, er ist ein Ort des sozialen Austausches, des Miteinanders und hat mit seinen integrativen Fähigkeiten Auswirkungen auf unsere Gesellschaft als Ganzes.

Um den Vereinen und deren Vertreterinnen und Vertretern eine Plattform zu geben, veranstaltet die Junge Union Kreisverband Ludwigsburg am Dienstag, den 4. Mai ab 18 Uhr einen „Digitalen Vereinsgipfel Sport“. Neben den Vereinsvertretern werden auch Volker Schebesta MdL, Staatsekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, sowie Tobias Müller, Vorsitzender der Sportjugend Baden-Württemberg und Mitglied im Präsidium des Landessportverbandes, teilnehmen. In dem digitalen Format wollen sich die Jungunionisten insbesondere der Thematik rund um die Nachwuchsförderung in Vereinen zu Zeiten der Pandemie, aber auch über mögliche Konzepte für einen „Restart“ für Sportvereine, annehmen und in die Diskussion gehen.

Der Kreisverband Ludwigsburg trägt die Veranstaltung in Kooperation mit dem Kreisverband der Jungen Union Rems-Murr aus. Die Einwahldaten für die Videokonferenz können unter kgs@ju-lb.de angefragt werden.

Für einen Kanzlerkandidaten Markus Söder und einen starken Bundesvorsitzenden Armin Laschet

Sehr geehrte Damen und Herren des Präsidiums und des Parteivorstandes der CDU Deutschlands,

die Union steht vor einer richtungsweisenden Entscheidung, deren Bedeutung nicht zu unterschätzen ist. Sowohl CDU als auch CSU eint das Ziel, geschlossen und motiviert in den Bundestagswahlkampf zu gehen. Deutschland braucht Stabilität und Verlässlichkeit, nach innen und nach außen. Insbesondere in bewegten Zeiten wie diesen brauchen die Bürgerinnen und Bürger eine Partei, die Krisen meistern kann. Gleichzeitig braucht es jedoch auch neue Ideen und den Mut, Herausforderungen entschlossen anzupacken.

Deutschland braucht die Union. Davon sind wir überzeugt. Dies setzt aber einen klaren Kompass und eine geeinte Partei voraus. Nur, wenn wir motivierte Mitglieder haben, können wir auch andere Menschen von unseren Werten und Vorstellungen für die kommenden Jahre überzeugen. Nur, wenn wir an uns selbst glauben, können wir selbstbewusst bei den Bürgern um Vertrauen werben.

Die Botschaft der Wählerinnen und Wähler sowie unserer Mitglieder ist klar: Der beste Kandidat, um Deutschland und die Union in die Zukunft zu führen, ist Dr. Markus Söder.

Er genießt das Vertrauen der Menschen. Er hat sich als Krisenmanager bewährt. Er packt neue Themen an und hat die gesamte Gesellschaft im Blick. Und er regiert nicht zuletzt eindrucksvoll und bürgernah Deutschlands erfolgreichstes Bundesland.

Am Ende entscheiden die Wählerinnen und Wähler, nicht Parteigremien. Wir sollten mit dem Kandidaten in die Wahl gehen, mit dem wir die besten Chancen haben, zu gewinnen. Daher sollten wir das Angebot von Markus Söder und der CSU annehmen, die Union in die Bundestagswahl zu führen.

Als CDU erleben wir derzeit die schwerste Krise seit 1998. Unsere Partei braucht Zeit. Wir müssen in einen gründlichen Prozess des Nachdenkens eintreten und uns über uns selbst klar werden. Ministerpräsident Armin Laschet hat als gewählter Parteivorsitzender das Mandat und unsere Unterstützung, diesen Prozess gemeinsam mit der Partei zu gestalten und mit seinen integrativen Fähigkeiten die unterschiedlichen Stärken der CDU zu einem neuen Aufbruch als Volkspartei zusammenzuführen.

Darum setzen sich die Junge Union Kreisverband Ludwgisburg und die Junge Union Kreisverband Rems-Murr für Dr. Markus Söder als Kanzlerkandidaten der Union für die Bundestagswahl und für einen starken Bundesvorsitzenden Armin Laschet ein.

 

Was in gewöhnlichen Zeiten in geselligem Beisammensein im Weingut geboten wird, führte der Kreisverband der Jungen Union Ludwigsburg am Freitag digital durch. Eine Weinprobe mit drei respektive vier unterschiedlichen Weinen, die für jeden Geschmack etwas boten, führten die Jungunionisten in Zusammenarbeit mit dem Winzer Fabian Alber vom Weingut Faschian/ex Nicrum durch.

Alber erklärte die unterschiedlichen Weine, die im Vorfeld rechtzeitig direkt an die Interessierten nach Hause geliefert worden waren. Gemütlich auf dem Sofa sitzend konnten die Jungpolitiker somit per Videokonferenz mit dem Landtagskandidaten für den Wahlkreis Bietigheim-Bissingen, Tobias Vogt, sowie dem Landtagsabgeordneten und Bundestagskandidaten Fabian Gramling diskutieren. Themen gibt es so kurz vor der Landtagswahl am 14. März schließlich genug. Wie könnten etwaige Koalitionen gebildet werden? Welche Themen bewegen die Jugend in der Corona-Pandemie? Und wie könnte der Weinbau von morgen aussehen?

Aber auch der Wein selbst durfte natürlich nicht zu kurz kommen. Fabian Alber, der beim Weingut Faschian in Hessigheim in erster Linie für den Außenbetrieb und den Keller zuständig ist, führte durch die Veranstaltung, die der Kreisverband in Kooperation mit der Jungen Union Neckar-Enz durchführte. Alber berichtete nicht nur über die unterschiedlichen Weine, die die Teilnehmer geliefert bekommen hatten. Der Techniker für Weinbau und Oenologie erzählte auch von seinen Erfahrungen sowohl bei renommierten Weingütern in Deutschland als auch in Österreich und Neuseeland.

Landtagskandidat Vogt, der als Kirchheimer ebenso aus einer Weingemeinde kommt, ist die Förderung und Unterstützung des Weinbaus ein großes Anliegen. Der Unternehmer betonte die Wichtigkeit, die Kulturlandschaft der Steillagen zu erhalten. Er wolle sich für eine noch stärkere Landesförderung einsetzen. Dazu trügen auch die innovativen und neuen Wege der Winzer einen wichtigen Teil bei, um Ökologie und Ökonomie bestmöglich zu vereinen und auch in den kommenden Jahren noch hervorragenden Wein aus der Region produzieren zu können.

Ein Schnelltest vor dem Kurzurlaub im Schwarzwald? Was vor einem Jahr noch undenkbar schien, könnte schon bald Realität sein. Zumindest wenn es nach Dr. Patrick Rapp, Landtagsabgeordneter und tourismuspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, geht. So könnte vor dem Betreten der Ferienwohnung der Besuch in der örtlichen Apotheke anstehen. „So könnte man bereits im Buchungsportal einen Termin bei der Apotheke vergeben, wo Sie dann bei Ankunft einen Schnelltest machen“, erklärt Rapp bei einer Diskussion des Kreisverbandes der Jungen Union Ludwigsburg am Dienstag.

Die Jungpolitiker hatten neben dem Experten Gastronomen und Hoteliers aus dem ganzen Landkreis eingeladen, um über die Zukunft der Branche zu diskutieren. In Zeiten der Corona- Pandemie gehören die Branchen zu den am stärksten gebeulten. Noch im Sommer hatte man mit Öffnungskonzepten eine weitestgehende Normalität hergestellt. Diese jedoch kann seit dem zweiten Lockdown im Dezember nicht mehr weitergelebt werden. So versuchen sich, die meisten Restaurants durch Abhol- und Lieferangebote über Wasser zu halten.

Öffnungen seien zwar wünschenswert, doch nicht unter um jeden Preis. So sehen es auch die Gastronomen, die dem Dialog mit der Politik beiwohnen. Perspektiven wünscht man sich dennoch, schließlich sind es nun schon über zwei Monate, die die Branche hart treffen. Etwaige Lockerungen jedoch müssen konzertiert vollzogen werden, warnt der Abgeordnete aus dem Wahlkreis Breisgau: „Am einfachsten zu öffnen sind Campingplätze, aber alles andere muss mit guten Konzepten geschehen.“ Den Gastronomen ist derweil wichtig, dass die Entscheidungen nachhaltig sein müssen. Im Sommer habe die Branche massiv aufgerüstet, was sich jedoch letztlich durch die weiteren Einschränkungen finanziell nicht ausgezahlt habe.

Wichtig zu betonen ist beiden Seiten, dass die Gastronomie kein Treiber der Corona- Pandemie sei. Nirgends sei die Verfolgbarkeit so gut wie in den Betrieben. Auch Rapp erklärt, durch die Dokumentation sei das Gegenteil der Fall gewesen. Eine Zukunft in der Corona- Warn-App sieht der Experte hierbei allerdings nicht. Rapp prophezeit aber einen Vier-Stufen- Plan, der zuerst eine Öffnung der Friseure vorsehe. Im Nachgang sollen dann Gastronomie in Stufe zwei oder drei sowie Ferienwohnungen folgen. „Hierbei müssen wir aber auch auf die Inzidenzwerte sowie die betrieblichen Umstände berücksichtigen. Es macht nämlich auch einen Unterschied, ob ich den kleinen Buchladen um die Ecke oder den großen Buchladen im Einkaufszentrum bewerte“, sagt Rapp.

Lukas Tietze, der Kreisvorsitzende der Jungen Union, zeigt sich nach der Veranstaltung zufrieden mit dem Dialog mit den Gastronomen und Hoteliers: „Die Gastronomie- und Beherbergungsbranche ist durch die Pandemie extrem gefährdet, insbesondere auch hier im touristisch attraktiven Kreis Ludwigsburg. Gerade für uns als junge Generation hat das Thema eine hohe Relevanz: Zahlreiche junge Menschen sind in der Branche tätig, entweder hauptberuflich oder beispielsweise zur Finanzierung des eigenen Studiums. Es ist uns somit ein großes Anliegen, der Branche und insbesondere den Beschäftigten eine Perspektive zu geben und gemeinsam über Wege aus der Krise zu sprechen. Daher hat es sich der Kreisverband der Jungen Union zum Ziel gesetzt, möglichst viele Gastronomen im Landkreis an einen virtuellen Tisch zu bringen und sich mit dem tourismuspolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion auszutauschen. Genau dieses Ziel konnten wir heute erfolgreich erreichen und wertvolle Impulse austauschen und weitergeben.“

Ein turbulentes Jahr hat die Junge Union Kreisverband Ludwigsburg mit einem geselligen Spieleabend beendete. Beim Online-Spieleklassiker Among Us ließen die Jungunionisten ein Jahr voller Herausforderungen Revue passieren. Während des Mehrspieler-Deduktionsspiels konnte auch abseits über eine Videokonferenz ausführlich diskutiert werden. Themen gab es zum Jahreswechsel schließlich genug: Der auch über Silvester verhängte Corona-Lockdown, das Superwahljahr 2021 und nicht zuletzt die Wahl des Bundesvorsitzenden der CDU Mitte Januar.

Politisch wurde es dann auch gleich drei Tage nach Neujahr. In vier Sitzungen werden die Mitglieder des Kreisverbandes über das Grundsatzprogramm diskutieren. Dieses war in den vergangenen Monaten vollkommen digital in mehreren Arbeitsgruppen ausgearbeitet und verbessert worden. Die finale Version des 25-seitigen Papiers wird nun an mehreren Diskussionsterminen besprochen und weiter verfeinert. Der Kreisvorsitzende der Jungen Union, Lukas Tietze, erklärt hierzu: „Ich bin mit dem ersten Entwurf unseres Grundsatzprogrammes sehr zufrieden und stolz auf meinen Verband für die geleistete Arbeit. Wir haben als Junge Union nicht nur gezeigt, dass Parteiarbeit auch auf digitalem Wege stattfinden kann, sondern dass wir uns trotz erschwerter Umstände weiterhin mit ganzer Kraft politisch für unsere Themen einsetzen. Wir werden weiterhin auf diesem Weg bleiben und unsere Themen nun gezielt in den Wahlkampf der CDU einbringen. Denn Fakt ist: Die anstehenden Wahlen sind insbesondere für die junge Generation eine richtungsweisende Entscheidung. Wir setzen ganz klar auf eine ideologiefreie Politik, die mit Mut und Gestaltungswillen unsere Zukunft und die Probleme des nächsten Jahrzehnts aktiv anpacken wird.“

Den Höhepunkt des Jahresauftakts im CDU-Kalender bildet der sonst in der Markgröninger Stadthalle stattfindende Neujahrsempfang des CDU-Kreisverbands Ludwigsburg. Aufgrund der Corona-Situation musste dieser jedoch erstmals digital ausgetragen werden. Die traditionelle Eröffnung durch den Kreisvorsitzenden und EU-Parlamentsvizepräsidenten Rainer Wieland übernahm aus aktuellem Anlass die CDU-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl, Susanne Eisenmann. Die Bildungsministerin hatte wegen des verspäteten Krisengipfels von Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Länderchefs zu einer Sitzung des baden-württembergischen Ministerrats weitergemusst.

Die traditionellen Reden von Ex-Ministerpräsident und Ex-EU-Kommissar Günther Oettinger und Rainer Wieland jedoch fehlten ebenso wenig wie das Singen der Europahymne sowie der Nationalhymne. Die sonst prall gefüllte Stadthalle am Benzberg wurde in diesem Jahr somit durch eine Rekordanmeldung von über 300 Anmeldungen von Interessierten und Mitgliedern der CDU ersetzt. Doch ersetzen kann den Pflichttermin am 5. Januar des Jahres wohl nichts. Und so hofft nicht nur die Junge Union, dass jener im kommenden Jahr wieder physisch durchgeführt werden kann.

Nachdem sowohl die Initiatoren der Frankenbahn-Petition aus dem Frühjahr, als auch den Landtagsabgeordneten Fabian Gramling zur Mitte des Monats November verschiedene Anfragen und Beschwerden zur Streichung von Zügen erreicht haben, sind diese der Sache nachgegangen sind. Mittlerweile hat es sich bestätigt: Aktuell ist vom Verkehrsministerium und Betreiber Go-Ahead geplant, mit dem neuen Fahrplan, der ab 13. Dezember 2020 bis Juni 2021 gilt, zur morgendlichen Hauptverkehrszeit zwischen 6:00 Uhr und 7:45 Uhr jeweils drei von sechs Zughaltepunkte in Nordheim, Lauffen am Neckar, Kirchheim am Neckar, Walheim und Besigheim zu streichen.

Die Initiatoren der Frankenbahn-Petition aus dem Frühjahr (Christian Schäuffele, Achim Schober und Tobias Vogt) haben sich nun mit dem Landtagsabgeordneten Fabian Gramling und den fünf Bürgermeistern der betroffenen Kommunen zusammengeschlossen, um mit einer an den Verkehrsminister gerichteten Petition den Wegfall von Zughaltepunkten zu verhindern. Die Petition ist am 2. Dezember 2020 veröffentlicht wurden und kann online unterzeichnet werden unter www.openpetition.de/fahrplanwechsel

Die Petition fordert Verkehrsminister Hermann und das baden-württembergische Verkehrsministerium auf, den Wegfall dieser Zughaltepunkte zu verhindern. Seit Monaten leiden die Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer auf der Frankenbahn unter den massiven Beeinträchtigungen, in Form von Verspätungen, Zugausfällen und fehlender Kapazitäten. Vor diesem Hintergrund ist die geplante Streichung von Zughalten zwischen Heilbronn und Stuttgart eine weitere unerklärliche Fehlentscheidung, die umgehend korrigiert werden muss.

Es kann nicht sein, dass in Zeiten der Corona-Pandemie leichtsinnig mit der Gesundheit der Menschen umgegangen wird. Die Initiatoren der Petition fordern deshalb nun nicht weniger Züge, sondern – ganz im Gegenteil – verlängerte Züge, Doppelstockwägen oder Sonderzüge, um die Kapazität zu erhöhen und einen größeren Abstand zwischen den Bahnfahrerinnen und Bahnfahrern zu ermöglichen. Die entfallenen Zughaltepunkte in Nordheim, Lauffen am Neckar, Kirchheim am Neckar, Walheim und Besigheim müssen umgehend wieder in den Fahrplan aufgenommen werden. Nur so können die dringend benötigte Kapazität und der notwendige Schutz der Gesundheit gewährleistet werden.

Initiatoren der Petition: Christian Schäuffele (Vorsitzender JU Neckar-Enz), Achim Schober (Besigheimer Gemeinderat), Tobias Vogt (Landtagskandidat und Kirchheimer Gemeinderat), Fabian Gramling (Landtagsabgeordneter), Steffen Bühler (Bürgermeister der Stadt Besigheim), Klaus-Peter Waldenberger (Bürgermeister der Stadt Lauffen am Neckar), Tatjana Scheerle (Bürgermeisterin der Gemeinde Walheim), Volker Schiek (Bürgermeister der Gemeinde Nordheim), Uwe Seibold (Bürgermeister der Gemeinde Kirchheim am Neckar)

Der für den November verhängte Lockdown „light“ bringt auch die Pläne des Kreisverbandes der Jungen Union Ludwigsburg durcheinander. Um jedoch die Zeit bis zum Jahresende bestmöglich zu nutzen, und den Mitgliedern dennoch politischen Input geben zu können, haben die Jungunionisten um den Kreisvorsitzenden Lukas Tietze ein neues Format entwickelt – „JU goes kommunal“.

In der vorerst siebenteiligen Veranstaltungsreihe, die virtuell durchgeführt wird, werden sich sieben Bürgermeister aus dem Landkreis den Fragen der Jungpolitiker stellen. „Es war uns schon länger ein Anliegen, in einen ausführlichen Austausch mit unseren Bürgermeistern im Landkreis zu gehen. Die Kommunalpolitik ist eine der entscheidendsten Größen in der Krise. Hier werden Entscheidungen getroffen, die für uns alle unmittelbar spürbar sind. Somit freut es mich besonders, dass wir uns mit den lokalen Krisenmanagern austauschen, Impulse geben und nehmen und gleichzeitig die Sicht der jungen Generation an diese herantragen können“, erklärt der Vorsitzende.

Los geht es bereits am 5. November mit dem Bürgermeister von Bietigheim-Bissingen, Joachim Kölz, dessen Wechsel zur Felsengartenkellerei Besigheim im Februar nächsten Jahres zuletzt für einen Paukenschlag sorgte. Zudem stehen der Jungen Union die Ratsherren Markus Kleemann (Oberstenfeld), Thomas Schäfer (Hemmingen), Ralf Trettner (Pleidelsheim), Nico Lauxmann (Schwieberdingen), Steffen Bühler (Besigheim) und Robert Feil (Löchgau) Rede und Antwort.

Auch die traditionelle Klausurtagung des Kreisvorstands Anfang November kann aufgrund des wiederkehrenden Lockdowns nicht wie gewohnt durchgeführt werden. Darum werden sich die Vorstände, wie schon im vergangenen Frühjahr, in einer eintägigen Videokonferenz über das Amtsjahr beraten. Nachdem auch die erste Kreisvorstandssitzung im Oktober bereits via Videoschalte abgehalten worden war, setzt die Jungen Union weiter auf das Medium. Zudem werden im November ein virtueller Mitgliederstammtisch sowie ein mitgliederoffener Kreisausschuss über das digitale Format durchgeführt. Die Junge Union im Kreis Ludwigsburg zeigt damit erneut, dass Politik nicht an der Schwelle zur digitalen Welt Halt macht. Es gilt, die Herausforderung weiter anzunehmen, Verantwortungsbewusstsein für unsere Gesellschaft zu zeigen und schließlich das Beste daraus zu machen.